«Eine Küche, die nicht der Markt diktiert, sondern eine Gemeinschaft trägt.»
Adam Mobile Kitchen ist eine mobile, vegane Versorgungsküche aus Uster, geführt als Einzelfirma von Lukas Adam, Koch EFZ. Drei Bereiche ergänzen einander unter einer Dachmarke.
Gemeinsames Kochen mit geretteten Lebensmitteln, gratis Abgabe, freiwillige Kollekte. Nicht gewinnorientiert, ein soziales Angebot an die Stadt.
Offen für alle Mehr erfahrenSolidarisch getragenes Catering über die Tafelrunde: Mitgliedschaft, eine gemeinsam geplante Saison und Vorfinanzierung für einen Kreis von Mitgliedern.
Für Mitglieder Mehr erfahrenWerkstatt für Fermentation und Verarbeitung. Kein eigenes Geschäftsmodell, sondern der Produktionsort, der die beiden anderen Bereiche speist.
Die Werkstatt Mehr erfahren«Eine Küche, die von einem Kreis getragen wird, der das Ergebnis miterlebt und mitgestaltet.»
Professionelle vegane Küche, regenerativ erzeugte Lebensmittel und solidarische Versorgungsstrukturen werden in der Region Uster zugänglich. Adam Mobile Kitchen zeigt, dass eine Küche existieren kann, die eine Gemeinschaft trägt statt der Markt.
Ich baue eine mobile, vegane Versorgungsküche auf, getragen von einer Gemeinschaft. Sie plant gemeinsam eine gastronomische Saison und teilt sich deren Ernte: Anlässe, Vorräte und Werkstatt-Wissen. Einen Teil der Versorgung verschenken wir an die Stadt, über die Mobile Küche für Alle.
Nach dem Prinzip der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft (Solawi/CSA), übertragen auf das Verarbeiten und Kochen. Orientiert am CSX-Transformationsleitfaden (NELA, CSX Netzwerk, MYZELIUM 2024) und an der Masterarbeit von Maximilian Meese zur gemeinschaftsgetragenen Gastronomie.
Die Mobile Küche für Alle (MoKüfA) ist die sichtbarste Seite von Adam Mobile Kitchen: Lebensmittel retten, über kulturelle und soziale Grenzen hinweg gemeinsam kochen und gutes Essen gratis teilen. Verarbeitet wird, was das Foodsharing-Netzwerk hergibt, ergänzt durch Vorräte aus dem KitchenLab. Eine freiwillige Kollekte deckt die Betriebskosten, ein Gewinn wird nicht angestrebt.
Sie machen die MoKüfA marktunabhängig, sie machen Lebensmittelverschwendung sichtbar und konkret bearbeitbar, und sie verbinden Menschen rund um etwas, das sonst im Abfall landen würde.
«Nimm, was du brauchst. Gib, was du geben willst und kannst.»
Niemand muss bezahlen, niemand muss sich rechtfertigen. Wer mehr geben kann, gibt in die Kollekte. Wer nichts geben kann, isst genauso mit.
Gerettete Lebensmittel aus dem Foodsharing-Netzwerk. Was da ist, bestimmt das Menü, nicht umgekehrt.
Abgelaufenes Verbrauchsdatum wird entsorgt, abgelaufene Mindesthaltbarkeit nur nach sensorischer Prüfung verwendet.
Alle kochen mit, die mögen. Lukas leitet als Koch an. Kochen wird zur Begegnung über Generationen und Kulturen hinweg.
Das Gekochte wird zusammen gegessen. Eine Tafel, an der alle Platz haben.
Was übrig bleibt, wird verteilt oder bewahrt. Nichts wird weggeworfen.
Ein Kreis von Menschen, Familien und kleinen Unternehmen trägt Adams Table als Versorgungsküche gemeinsam. Mitglieder zahlen keinen Preis für ein Produkt oder einen Anlass. Sie ermöglichen die Existenz der Küche und haben Anteil an einer gemeinsam geplanten Saison.
Tafelrunden-Anlässe als Beziehungsraum, in der Regel drei bis vier pro Jahr, dazu Versorgungs-Anlässe für Mitglieder mit konkretem Bedarf.
Anteil an dem, was an den Versorgungstagen entsteht: Fermentiertes, Eingekochtes, Brote, Trockenobst und Spezialitäten wie Black Garlic.
Zugang zum KitchenLab als Werkstatt, mit Wissen über Fermentation, Sourdough und Konservierungstechniken.
Einmal im Jahr trifft sich die Tafelrunde. Eine offene Kalkulation zeigt Material, Lohn und Infrastruktur der kommenden Saison, ohne Marktmarge. Auf dieser Basis legt jedes Mitglied seinen Jahresbeitrag selbst und anonym fest. Wer mehr trägt, ermöglicht Menschen mit kleinerem Budget die Teilnahme. Die Beiträge fliessen im Herbst und finanzieren das kommende Jahr.
Über die Saison verteilt bauen Mitglieder im KitchenLab gemeinsam die Vorräte auf, von denen sie selbst und die MoKüfA später zehren. Das Material kommt vom Slowgrow Hof. Jeder Versorgungstag verbindet produktive Arbeit, Wissensvermittlung und Beisammensein. Mitwirkung ist eine Einladung, keine Pflicht.
Tafelrunden-Mitglieder sind keine Wohltäter. Sie sind Teil einer Gemeinschaft, die einen Teil ihres Überflusses an die Stadt verschenkt, über die Mobile Küche für Alle. Aus den Marktmargen externer Caterings und freiwilligen Aufschlägen der Mitglieder entsteht der Solidaritäts-Topf, der die MoKüfA mitträgt.
Dazu gehört volle Transparenz: Einsicht in die Saisonkalkulation, ein jährlicher Bericht und der Stand des Solidaritäts-Topfs. Du weisst jederzeit, wie die Saison gelaufen ist und wohin dein Beitrag fliesst.
Das Pilotjahr startet bewusst klein: kleinerer Kreis, weniger Anlässe. Der Jahresbeitrag ergibt sich aus offener Kalkulation und Bietrunde, mit einer solidarischen Bandbreite für kleine und grössere Budgets.
Das KitchenLab ist kein eigenes Geschäftsmodell, sondern der Produktionsort, der die Mobile Küche für Alle und Adams Table speist. An den Versorgungstagen entstehen hier die Vorräte, aus regenerativ erzeugtem Material vom Slowgrow Hof in Mönchaltorf. Was entsteht, bestimmt die Saison.
Sauerkraut, Kimchi, eingelegte Wurzelgemüse, Miso und Würzpasten.
Anstellgut pflegen, gemeinsam Brote backen, Knäckebrot ansetzen.
Tomatensauce, Konfis, Chutneys, Pestos und Kräuteröle.
Apfel-Zimt-Ringe, getrocknete Tomaten, Beerenpulver und Kräuter, auch gefriergetrocknet.
Black Garlic, gereifte Essige und Koji.
Jeder Versorgungstag verbindet Arbeit, Lernen und Beisammensein.
Das Herzstück der mobilen Küche ist ein speziell ausgerüstetes Kochvelo. Damit ist Adam Mobile Kitchen flexibel im Raum Zürich Oberland einsetzbar, ob im Quartier, im Garten oder am Anlass. Ich komme direkt zu euch, alles zum Kochen ist dabei.
Koch EFZ · Uster, Schweiz
Ich bin gelernter Koch mit Leidenschaft für nachhaltige, pflanzliche Küche. Mit Adam Mobile Kitchen baue ich eine mobile, vegane Versorgungsküche auf, die von einer Gemeinschaft getragen wird statt vom Markt diktiert.
Der Aufbau läuft parallel zu meinem Zivildienst bei der Cucina SalSAH (SAH Zürich) und zum berufsbegleitenden Studium BA Culinary Arts an der BHMS ab November 2026. Das Modell ist deshalb bewusst so gestaltet, dass es neben Studium und Engagement tragbar bleibt.
«Die pflanzlichen Hauptzutaten stammen vom Slowgrow Hof in Mönchaltorf, einem regenerativ wirtschaftenden Betrieb. Ich kenne die Qualität persönlich, weil ich dort selbst mitarbeite.»
Du möchtest bei einer Mobilen Küche für Alle mitkochen oder Bedarf anmelden, Teil der Tafelrunde werden oder einen Anlass anfragen? Schreib mir, ich melde mich so bald wie möglich bei dir.